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8. Mai 2015 / denkendermensch

Wenn ein Gedanke die Welt Verändert

Was ist, wenn ein Gedanke, eine Vorstellung, eine Idee die Welt verändern könnte. Wenn dieser Gedanke die Welt zu einem bessern Ort machen könnte. Was ist es, dass dieser Gedanke braucht, um die Welt tatsächlich zu verändern? Ist es Mut? Ist es ein Plan? Ist es eine Masse?

Ist es nicht eher der Gedanken selber. Ist es nicht dieser Gedanke selbst, der die Welt verändert? Ist es nicht dieser Gedanke der sich verbreitet und die Masse in Bewegung setzt? Ist es nicht dieser Gedanke, der sich zum Selbstläufer entwickelt und ohne Plan zur Veränderung führt. Es ist der Gedanke selber, der in vielen mutigen Köpfen Einlass erlangen hat, welche die Veränderung herbeiführt.

Ein Gedanke, der die Welt verändern kann, ist ein besonderer Gedanke. Er beinhaltet ein höheres Ziel, woraus sich einen Weg ableiten lässt. Er ist fähig Massen zu animieren, Motivation zu spenden und Mut zu wecken. Ein solcher Gedanke kann Berge versetzen, Städte niederreissen und Kriege auslösen. Er kann aber auch den Frieden bringen, Mauern einreissen eine Revolution auslösen. Die Macht, die ein solcher Gedanken haben kann, ist unbeschreiblich und unkontrollierbar. Und das führt zu einer einfachen Konsequenz. Dieser Gedanke muss einen positiven Inhalt haben, der Menschheit helfen und die Völker vereinen.

Schon immer war die Politik darauf aus die Menschen zu spalten. Die Menschen davon abzuhalten miteinander etwas Besseres aufbauen. Stets wurde ein Keil in die Menge geschlagen, denn solange die Menge sich gegenseitig bekämpft, werden die Inhaber der Macht in Ruhe gelassen. Solange der Mensch ein Feindbild hat, dass an allem Schuld ist, erkennt er den wahren Schuldigen nicht.

Ein einziger Gedanke könnte zerstrittene Völker einen, könnte sie stärker machen und könnte sie von den Fesseln der Macht befreien.

Einige sagen ein Glaube könnte Völker vereinen. In einer gewissen Hinsicht mag diese stimmen, aber in einer anderen Hinsicht nicht, denn der Glaube war schon immer ein Instrument zur Separation von anders Gläubigen, mit der Besonderheit der göttlichen Legitimation.

Ein Gedanke, der die Welt verändern kann, muss frei von religiösen Dogmen, frei von sämtlichen Dogmen sein. Nur ein Gedanke, der den Zweck der Vereinigung der Menschheit, des Friedens und somit auch der Freiheit des Individuums hat, kann die Menschheit von ihren Ketten befreien und die Welt verbessern.

Es stellt sich nun aber unweigerliche die Frage nach dem Aufbau dieses Gedankens. Wie komplex oder wie einfach muss der sein? Aus welchen Worten soll er geformt sein und wie soll er geformt sein um seinen Zweck, für Veränderungen zu sorgen, erfüllen zu können. Was braucht es um die Menschen damit zu motivieren, zu ermutigen, sie in Bewegung zu setzen? Was braucht ein Mensch, welche Bedürfnisse hat der Mensch, die geweckt werden sollen, die angeregt werden sollen, die den Menschen zur Handlung bringen?

Religionen propagieren immer Frieden und Nächstenliebe. Es ist ja eigentlich genau das was erreicht werden soll, wozu die Menschen motiviert werden sollen. Nur eben ist dies genau im Widerspruch zur materialistischen Lebensweise. Dies und nur dies wird wohl der Grund sein, warum die Religion, als Instrument der Macht mehr und mehr ausgedient hat. Das ganze kapitalistische System, also das System des herrschenden Kapitals, ist wesentlich einfacher um die Leute bei Laune zu halten. Die meisten Menschen können sich nicht mehr Selbstversorgen und das ganze System der Abhängigkeit kann so wunderbar funktionieren. Religionen, die den Menschen früher in einer ähnlich dogmatischen Weise beschränkten, haben mindestens im Westen ausgedient. Vielleicht kann auch das der Grund sein, warum die Menschen am System zugrunde gehen, weil sie den Weg über Gott nicht mehr haben, um das Ganze Leid, die Ungerechtigkeit irgendwie zu ertragen.

Und wohl genau darin wird wohl der Erfolg des Glaubens liegen. Er hat auch positive Effekte auf den Menschen, er kann dem Menschen helfen, unterstützen, ermutigen.

Das, was die Menschen heute brauchen könnten, ist eben ein dogmatisch freier Gedanke, der aber die gleiche Funktion einnehmen soll wie sie positiven Funktionen von Religionen. Die Menschen vereinen, sie führen, sie leiten, sie unterstützen, den Frieden bringen, die Freiheit bringen. Was es aber braucht, ist ein Ausschluss von der missbräuchlichen Verwendung, von der dogmatischen Beschränkung oder von irgendwelchen Zwängen.

F.J.D.

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  1. roseny / Jul 26 2015 13:56

    Die Zutaten zu diesem Gedanken gibt es bereits. Das eine wird Ethik genannt, In der Soziologie, Psychologie etc. gibt es Komponenten, die bei mir „Werden“ genannt werden. Die 150er lösen die Nationalstaaten ab und schaffen eine beliebgrosse Einheit. Und viele weitere erste, aber ausbaubare, vereits formulierte Ideen sind überall zu finden.

    Neben der Idee an sich ist die Verbreitung der Idee nötig. Dazu braucht es eine machbare Sequenz von Aufgaben, ein Konzept der Umsetzung, die leicht kommuniziert werden kann.

    Neben der Idee braucht es also ein Konzept und die Umsetzung. Die Idee allein bewegt wenig, nur wenn die Idee einfache Schritte anbietet, die jeder einfach umsetzen kann, wird das was.

    Das ist ein guter Text, der gefällt mir. Weiter so!

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