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4. Januar 2014 / denkendermensch

Was ist Gott?

Bezüglich der Frage, was Gott ist, gibt es unzählige Meinungen und Ansichten u.a. einen Mann mit Bart über den Wolken, einem Fabelwesen, ein Geist, Aliens, die die Erde bevölkert haben etc.

Dann gibt es unterschiedliche Ansichten über seine Eigenschaften. Er ist u.a. gutmütig, allmächtig, gefährlich, bedrohend, richterlich, gnädig etc.

Dann gibt es Religion, die diesen Begriff dogmatisiert haben, um u.a. für Stabilität zu sorgen, ihre Herrschaft zu legitimieren, für gesellschaftliche Akzeptanz zu sorgen etc.

Und dann kommt der Mensch dazu, welcher in allem eine Bedeutung sucht. Er sucht sozusagen eine kausale Ursache für ein Ereignis. Je weniger der Mensch früher von der Natur verstand, desto eher wurde ein Ereignis Gott zugeschrieben. Für den Menschen spielen auch Symbole eine grosse Rolle und so ist es nur logisch, dass Gott mit verschiedenen Symbolen in Verbindung gebracht wurde.

Für die Frage, was Gott ist, spielt dies keine Rolle. Es ist viel wichtiger zu betrachten, was Gott im Leben bewirkt.

In einem Moment der Hilflosigkeit und Einsamkeit ist Gott da. Gott ist sozusagen ein Grund, woraus man wieder neue Hoffnung schöpfen kann. Gott ist oftmals eben genau die letzte Instanz; die letzte Hoffnung, bevor man aufgibt; ein letzter Schub von optimistischen Gedanken; ein Rückhalt, wenn sämtliche irdischen Hoffnungen zerstört sind; also noch einmal ein Grund, wenn man vor dem Abgrund steht, einen Schritt zurückzutreten, statt den letzten Schritt zu tätigen. Gott gibt einem sozusagen noch mal die Stärke, zurückzukommen, aufzustehen, zu kämpfen.

Gott kann im Leben auch als engster Vertrauter dabei sein, dem man wirklich alles sagen kann, selbst das, was man dem längsten und engsten Vertrauten nicht sagen kann. Mit Gott zu kommunizieren, ermöglicht eben auch, dass man sich über jegliche Probleme und Ereignisse, die teilweise tief in der Seele liegen, Gedanken macht. Gott kann, wenn es nötig ist, eine aussenstehende Vertrauensperson, vielleicht nicht ersetzen, aber mindestens vertreten.

Gott ist schlussendlich nur, etwas wie ein erfundener Freund, der einem jederzeit zur Seite steht. Man könnte vermuten, dass Gott so was, wie ein, in der Seele eingebauter, Schutzmechanismus ist, der eben genau dann zutage kommt, wenn man ihn braucht, um Ballast loszuwerden und nicht aufzugeben.

 

F.J.D.

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