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29. August 2013 / denkendermensch

Welt der Gegensätze

Wir leben in einer Welt voller Gegensätze, die sich gegenseitig bedingen. Das Gute kann beispielsweise nicht ohne das Böse existieren. Das kann ein Grund sein, warum Amerika sich immer Feinde schafft oder erfindet. So können sie die Guten spielen. Betrachtet man die Atome, dann gibt es entgegengesetzte Ladungen. Man stelle sich vor es gäbe nur eine Ladung. Aus der Physik wissen wir, dass sich gleiche Ladungen abstossen. Es wäre vermutlich verehrend für die Existenz von mehratomiger Materie. Es scheint fast, dass die Gegensätze lebensnotwenig sind. Geld ist ein positiver Wert der auf Schulden basiert. Hätte niemand Schulden, dann hätte auch niemand Geld.

Noch absurder, aber leider wahr, ist der Hunger auf der Welt. Nur solange einige Menschen Hunger haben, können andere Menschen Überschuss an Nahrung haben. Da spielt unter anderem der wirtschaftliche Faktor mit. Je knapper ein Gut, desto höher sind die Preise. Höhere Preise bedeuten, dass es lukrativ ist, mehr zu produzieren. Was wäre, wenn plötzlich der Hunger auf der Welt gesättigt ist? Nahrungsmittel wären nicht mehr oder nur noch gering knapp und dementsprechend würden sie sehr billig oder sogar kostenlos sein. Das bedeutet, die Produktion ist unrentabel und somit wird etwas anderes produziert. Also erst wenn wieder Hunger herrscht wird wieder produziert.

Es lässt sich festhalten, dass je intensiver ein Extremwert ist, desto intensiver auch der andere Extremwert ist. Ein anderes typisches Beispiel dafür sind die Reichen, die immer reicher werden und die Armen, die immer ärmer werden.

Die Menschheit hat grosse Idealvorstellungen von Freiheit, Friede und Gerechtigkeit. Man stelle sich vor es gäbe keine Unfreiheit, Kriege und Ungerechtigkeit. Wozu benötigt man Freiheit, wenn es keine Unfreiheit gibt? Wozu braucht man Friede, wenn man keinen Krieg hat? Wozu braucht man Gerechtigkeit, wenn es keine Ungerechtigkeit gibt? Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass je mehr Gerechtigkeit man hat, desto mehr Ungerechtigkeit wird existieren.

Auch im Kleinen beim Menschen ist es mit den benötigten Gegensätzen nicht anders. Ohne Hunger hätte man kein Sättigungsgefühl. Ohne ein Leben könnte es keinen Tod geben. Ohne Unglück wüsste man nicht, was Glück ist. Es gibt viele, die berichten, dass sie, erst nach dem sie eine negative Erfahrung gemacht haben, das Positive zu schätzen wissen.

Nachdem alles ein Gegenextrem zu besitzen scheint, ist es nur logisch daraus auch abzuleiten, dass Antimaterie existieren muss, weil es der entsprechende Gegensatz zur Materie ist.

Die Frage, die sich nun schlussendlich aufdrängt, ist, ob es einen medianen Wert gibt. Falls es einen solchen gibt, was ist das für einen Zustand?

 

F.J.D.

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  1. roseny / Sep 4 2013 16:22

    Wunderbar! Hätte es nicht besser machen können.

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