Skip to content
14. August 2013 / denkendermensch

“When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life.”

Zitat von John Lennon

Happiness oder im Deutschen Glück wird im Zitat als den Schlüssel für das Leben bezeichnet. Das stimmt auch. Menschen überall auf der Welt streben das Glück an, sei es in der Liebe, im Geld, im Vermögen, aus Ratgebern oder sonst irgendwas. Was ist Glück?

Im Zitat folgt dann die Frage, was man werden will, wenn man erwachsen ist. Diese Frage bekommt man in der Kindheit oft gestellt und als Antwort kriegt man oftmals ein Kindheitstraum, wie Astronaut, Pilot, Arzt, Prinzessin, … Aber die Antwort, dass man glücklich werden will, gibt es nie. Und doch ist ein glückliches Leben, das was alle wünschen. Kann es sein, das wir im Westen das Glück bereits als selbstverständlich erachten? Sind wir nicht alle glücklich? Alle haben mehrere Fernseher, Smartphones, guter Verkehrsanschluss, Freizeit und alles andere, was das schöne moderne Leben uns bringt.

Aber dann muss man den Blick über den Horizont hinaus wagen. Plötzlich sieht man Armut, Hunger, Verzweiflung, Depression, Suizid, … Also scheint das Glück doch keine Selbstverständlichkeit zu sein. Und doch streben viele Menschen nicht das Glück, sondern andere Ziele an, die mit Glück assoziiert werden. Es scheint, dass Glück nur eine Nebenrolle spielt. In der heutigen Welt muss der Mensch immer mehr leisten und erreichen. Der Mensch wird unter Erfolgsdruck gesetzt, gehetzt, gestresst nur dass durch eine erhöhte Produktion mehr Gewinn gemacht werden kann. Dabei springt ein Verdienst heraus, um sich zu ernähren zu unterhalten und nicht mehr. Der Mensch rennt sozusagen im Hamsterrad, wobei das Glück eher minimiert wird. Das Glück wird zu den Kosten, um das andere Ziel zu erreichen. Bedeutet dies, dass modernes Leben eher unglücklich macht?

Sollte Glück nicht die Hauptrolle im Leben haben? Für die Menschen, die unglücklich sind, wird dies vermutlich schon Tatsache sein. Generell ist es so, dass wenn man das Negative erlebt hat, dass man dann das positive Gegenstück viel mehr wertschätzt.

Vielleicht sollte man sich bewusst werden, was Glück ist und wie es oftmals leider nur im Hintergrund unseres Lebens präsent ist. Man sollte sich vermehrt auf das Glück konzentrieren und nicht auf was man sein will und haben möchte. Glück hat noch nie geschadet und es macht oftmals das Leben einfacher.

 

F.J.D.

Advertisements
  1. roseny / Sep 4 2013 18:40

    Kurz angemerkt: Es gibt mehrere Arten von Glück. Das Belohnungssystem wird oft als der Glücksbringer bezeichnet. Es macht ein gutes Gefühl, wenn man etwas Bestimmtes gemacht hat.

    Eine andere Art von Glück ist die Befreiung vom „permanent Denken müssen“. Das kann beim Laufen oder bei einer bestimmten Tätigkeit passieren. Routine kann durchaus beruhigend sein – hat zumindest meine Mutter beim Strucken behauptet.

    Am glücklichsten kann man sein, wenn man zwischen beiden ständig wechselt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: