Skip to content
26. Juli 2013 / denkendermensch

Promised Land (2012)

Der Film handelt von einem Unternehmen, dass mit allen Mitteln versucht die Bohrrechte in einem Ort zu bekommen. Wie weit geht man für Geld?
Es gibt Menschen die würden vermutlich für Geld sterben. Für Unternehmen bedeutet der Gewinn alles, egal wie er entstanden ist, sie nehmen also jegliche Risiken auf, nur damit sie zu mehr Geld kommen. Der Lebensraum, die Natur, Tiere, Pflanzen, alles bedeutet ihnen nichts. Sie nehmen die Verschmutzung in Kauf, weil die kostet ja nichts, jedenfalls nicht in der Produktion. Die Kosten müssen andere tragen z.B. die Natur oder diejenigen die dort Leben. Man ist fast versucht zu sagen, dass die Unternehmen für einen noch höheren Gewinn die ganze Welt komplett verschmutzen und zerstörren würden.

Wie sich im Film herausstellt, hat das Unternehmen sogar die Gegenpartei gestellt. Das Unternehmen geht also schon soweit für Geld, dass sie die Opposition kaufen, um sie unter Kontrolle zu haben. Das ist eigentlich eine kluge Taktik, denn woher können wirkliche Gegner wissen, dass sie den Wolf im Schafspelz bei sich haben? Wenn man weiss, dass eine Opposition existiert, dann schliesst man sich doch an, um gemeinsam stärker zu sein, oder man lässt die anderen für einen kämpfen. Ein Widerstand der so aufgebaut ist, wird kaum etwas erreichen. Wenn man nun an die wirkliche Welt denkt, ist dann diese Taktik nicht schon in Anwendung?
Es gibt bereits Hilfsorganisationen, die vieles Versprechen, aber praktisch nichts machen, also keine Hilfe leisten. Oder sie leisten nur Hilfe, wenn die Hilfsbedürftigkeit nicht vom Auftraggeber gewollt ist. Wirft man ein Blick in Politik, wie ist es da?
Es scheint, dass man sowohl die Regierungsparteien wie auch die Oppositionsparteien wählen kann, ohne dass sich etwas ändert. Man hat zwar verschiedene, vielleicht auch gut klingende, Versprechen, aber nach der Wahl bekommt man davon wenig mit. Es ist wie wenn man die bekannte Wahl zwischen Pest und Cholera hat.

Im Film will das Unternehmen mit den Bohrrechten, durch Cracken, Erdgas gewinnen, um daraus Energie herzustellen. Hier muss man sich auch klar die Energiefragen stellen:

  • Aus was soll Energie hergestellt werden?
  • Welche Risiken haben die jeweiligen Energiegewinnungsprozesse?
  • Was sind die Folgen der Energiegewinnungsprozesse?
  • Braucht man soviel Energie, oder könnte man sparen?

Sparen wäre sicher eine gute Lösung, aber damit macht man keinen Gewinn. Sparen bedeutet gezielt weniger zu konsumieren. Was hätte das für Folgen? Die Wirtschaft würde schrumpfen, Produkte könnten nicht mehr so viel verkauft werden, Leute würden arbeitslos werden, Sozialversicherungen würden durch die vielen neuen Arbeitslosen kollabieren, der Mensch würde vielleicht gesünder Leben, die Natur könnte geschont werden,… Aber wenn man dann arbeitslos ist und der Staat nicht helfen kann steigt dann nicht die Kriminalität? Würde dann nicht das gesellschaftliche Leben zusammenbrechen? Zusammengefasst scheint dies nicht machbar, doch was wäre, wenn ein gesellschaftlicher, politischer und struktureller Wandel dazu kommen würde?

Die Frage betreffend den Energiequellen müssen mit den Folgen und den Risiken verbunden werden. Jede Quelle hat eigene Risiken und eigene schädliche Folgen. Keine Energiequelle hat keine negative Konsequenzen. Da hilft es nur, wenn man alle möglichen Quellen kombiniert. Also alle Verfechter einer Energiequelle müssten auch mit dieser Quelle leben. Aber wer weiss was noch entwickelt wird, oder was zurückgehalten wird?

F.J.D.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: